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Kartoffelschalen – Zu gut für die Tonne 1024 683 Goldkind

Kartoffelschalen – Zu gut für die Tonne

Die Rezeptvielfalt rund um die goldene Knolle ist schier unendlich – ob im Eintopf, gebraten, aus dem Ofen, mit Käse überbacken, cremig oder frittiert. Wo mit Kartoffeln gekocht wird, fällt in den meisten Fällen auch ein Haufen an Schalen an, der oftmals leider ungeachtet im Müll landet. Wir teilen heute vier wertvolle Haushaltstipps mit euch, die den Kartoffelschalen einen neuen Sinn verleihen!

TIPP 1: SELBSTGEMACHTE KARTOFFELCHIPS
Schnapp dir die gesäuberten Schalen von frischen Kartoffeln (achte unbedingt darauf, dass weder Keime noch grüne Stellen zu sehen sind) und beträufle diese mit etwas Pflanzenöl. Gib anschließend deine liebsten Gewürze wie z.B. Salz, Pfeffer, Paprika oder Chili hinzu und röste die gewürzten Schalen für ungefähr 10 Minuten bei 200°C im Backofen. Mmmhhh lecker! So schnell und so knusprig.

TIPP 2: NATÜRLICHER EDELSTAHLREINIGER
Verwende ganz einfach die Schale der Kartoffeln anstelle eines Putzlappens bei der Reinigung von Edelstahl-Töpfen, Geschirr, Armaturen und deiner Spüle. Reibe die verschmutzen Flächen dazu mit der feuchten Seite der Schale gut ein und lass die Stärke der Kartoffel einwirken. Wische anschließend mit einem feuchten Lappen nach und bestaune die blitzblanke Kraft der Kartoffel! Wer hätte das gedacht…! Du glaubst uns nicht? Probiere es doch selbst einmal aus.

TIPP 3: GESCHIRRSPÜLMITTEL AUS KARTOFFELSCHALEN
Kaum zu glauben aber wahr! Dazu brauchst du nur ein Einmachglas und die Schale einiger Kartoffeln. Diese übergießt du dann mit kochendem Wasser und lässt die zwei Zutaten mit verschlossenem Decken für ca. 45 Minuten miteinander wirken. Schüttele das Glas alle 10 Minuten kräftig durch, so dass sich etwas Schaum bildet. Stelle das abgekühlte Gefäß dann am besten über Nacht in den Kühlschrank – nach etwa 12 Stunden ist dein natürliches Geschirrspülmittel auch schon einsatzbereit. Sortiere vor deinem ersten Einsatz nur noch die Schalen aus dem Glas und fülle es am besten in eine Flasche um. Bei einer kühlen Lagerung ist das Spülmittel etwa eine Woche lang haltbar! Wichtig: Das Klarspülen nicht vergessen.

TIPP 4: KARTOFFELSCHALEN ALS OFENANZÜNDER
Getrocknete Kartoffelschalen eignen sich hervorragend als Ofenanzünder. Verteile sie im Kamin oder Kachelofen ganz einfach unter deinem Holz und du wirst schnell sehen, was für eine zuverlässige Anzündhilfe die Kartoffelreste sind – sie brennen langsam ab und glühen noch lange nach. Probiere es aus, solange es draußen noch so ungemütlich ist!

Kartoffelige Weihnachtsideen 1024 683 Goldkind

Kartoffelige Weihnachtsideen

Ob mit den Kindern, Freunden, der Familie, Partner*innen oder allein: Zu Weihnachten entdecken viele jedes Jahr aufs Neue ihre Begeisterung für das Basteln. Wir haben eine schöne Idee, bei der auch die Kartoffel einen kleinen Starauftritt hat.

Mit einer Kartoffel lassen sich unterschiedliche Materialien schnell und einfach bedrucken. So entstehen ganz besondere und einzigartige Weihnachtskarten, Kissen, Jutebeutel oder auch Geschenkpapier.

Wir brauchen

  • eine (große und feste) Kartoffel
  • eine Keksausstechform
  • Messer
  • Acryl- oder Stofffarbe
  • das Material, das bedruckt werden soll

Und so geht’s
Die Kartoffel längs halbieren und die Ausstechform in die Schnittfläche drücken. Mithilfe eines Messers kann diese vorsichtig freigelegt werden. Anschließend die Ausstechform wieder entfernen und die entstandene Druckfläche mit Farbe bepinseln. Ab damit auf das zu bedruckende Material und fleißig weiter drucken.

Wir wünschen euch ganz viel Spaß bei eurer weihnachtlichen Bastelei!

Wissen rund um die Kartoffel: Lagerung & Insights 1024 740 Goldkind

Wissen rund um die Kartoffel: Lagerung & Insights

Du hast das Gefühl, dass die Kartoffeln bei dir schnell ungenießbar werden? Hier können dir vielleicht unsere Tipps zur richtigen Lagerung weiterhelfen.

Drei Worte beschreiben die perfekte Lagerung von Kartoffeln sehr gut: kühl, luftig, dunkel.
Hierfür wird am besten ein gut temperierter Lagerraum oder eine unbeheizte Vorratskammer gewählt. Die optimale Temperatur liegt zwischen 4°C und 6°C. Demnach sind die Kartoffeln in der warmen Wohnung oder im feuchten Keller leider nicht gut aufgehoben.
Zusätzlich werden die Kartoffeln am besten aus dem Netz genommen und zum Beispiel in einer luftigen Holzkiste aufbewahrt.
Eine vorzeitige Keimung kann durch das Abdecken mit Jute oder Papier verhindert werden. Hier sollte aber darauf geachtet werden, dass trotzdem eine gute Lüftung vorhanden ist, um der Schimmelbildung entgegenzuwirken. Außerdem sollten die Kartoffeln nicht in der Nähe von Äpfeln gelagert werden. Diese verströmen das Reifegas Ethylen, welches die Keimung der Kartoffeln anregt.

Wir haben für euch noch ein paar wissenswerte Insights zu Kartoffeln:

… Mit etwa 70 Kalorien pro 100 Gramm, kaum Fett, viel Pflanzeneiweiß und Ballaststoffen ist die Kartoffel ein gesunder Sattmacher.

… Die Kartoffel ist als Vitamin-C-Lieferant ein echter Star für die Abwehrkräfte und hält Vitamin B1 für einen optimalen Stoffwechsel bereit.

… Beim Abkühlen wandelt sich ein Teil der Kartoffelstärke in resistente Stärke um. Dies verringert den Kaloriengehalt und ist gut für den Darm.

… Als kaliumreiches Gemüse wirken Kartoffeln ausgleichend auf unseren Säure-Basen-Haushalt. Dadurch können auch übersäuerte oder gereizte Mägen beruhigt werden.

Wissen rund um die Kartoffel: Kochtypen & Zubereitung 1024 682 Goldkind

Wissen rund um die Kartoffel: Kochtypen & Zubereitung

Steht man im Supermarkt vor den Kartoffeln, stellt man sich gerne mal die Frage, welche Sorte nun die richtige ist. Das kommt ganz darauf an, was aus den Kartoffeln zubereitet wird. Wird geben euch einen kleinen Einblick in die Kochtypen fest-, vorwiegend fest- und mehligkochend mit den passenden Tipps zur Zubereitung.

Festkochende Kartoffeln
Zu den festkochenden Kartoffeln gehören zum Beispiel unsere Sorten Allians, Belana und Cilena. Diese Kartoffeln behalten eine feste Form, zerfallen nicht beim Kochen, sind schnittfest und haben einen kernigen Biss.
Festkochende Kartoffeln eigenen sich sehr gut für die Zubereitung von Kartoffelsalaten, Gratins, Salz- und Pellkartoffeln.

Vorwiegend festkochende Kartoffeln
Unsere Sorten Bellarosa, Coronada, Laura und Madeira zählen zu den vorwiegend festkochenden Kartoffeln. Von der Konsistenz sind sie mittelfest bis mehlig und springen beim Kochen ein wenig auf. Sie sind etwas trockener als die festkochenden Kartoffeln.
Die vorwiegend festkochenden Kartoffeln eignen sich super als Kartoffeleinlage in Eintöpfen, für Kartoffelsuppen und Bratkartoffeln sowie zur Herstellung von Gnocchis, Knödeln und Schupfnudeln.

Mehligkochende Kartoffeln
Zu den mehligkochenden Kartoffeln gehören zum Beispiel unsere Sorten Afra und Theresa. Diese Kartoffeln zerfallen beim Kochen bereits im Kochtopf. Außerdem weisen sie einen hohen Stärkegehalt auf und werden mehlig sowie trocken.
Daher eigenen sich die mehligkochenden Kartoffeln am besten für die Zubereitung von Kartoffelpüree und -puffer, Kroketten, Klöße und Suppen.

Rezept: Kartoffel-Salbei-Stampf 640 431 Goldkind

Rezept: Kartoffel-Salbei-Stampf

Heute möchten wir euch das Rezept eines ganz besonderen Kartoffelstampfes zeigen!

Zutaten
250g mehlige Kartoffeln
15 frische Salbeiblätter
100g Butter
Milch nach Bedarf
Salbeipulver
Salz

Zubereitung
1. Die Kartoffeln gewaschen in mundgerechte Würfel schneiden. Dann für ca. 10 bis 15 Minuten kochen. Die Größe der Kartoffelstücke bestimmt die Kochdauer. Kleinere Stückchen kochen schneller und sparen gleichzeitig Energie!

2. Während die Kartoffeln kochen ca. 15 frische Salbeiblätter klein schneiden und in einem weiteren Topf in ca. 100g Butter anrösten und ein wenig salzen.

3. Beim Abgießen des Kochwassers ca. eine Kelle Wasser im Topf lassen und mit Milch zur gewünschten Cremigkeit rühren. Anschließend die Salbeibutter unterziehen und mit Salz und Salbeipulver (je nach Geschmack) abschmecken.
mhhh… Lecker!

Tipp: Das Rezept schmeckt übrigens auch richtig gut mit Rucola – diesen einfach kleinschneiden und unterheben.

Lasst es euch schmecken!

Wissen rund um die Kartoffel: die Kartoffelsorten 945 644 Goldkind

Wissen rund um die Kartoffel: die Kartoffelsorten

Im letzten Beitrag haben wir euch den Tipp zur „Daumenprobe“ gegeben, um die Reife der Kartoffel zu testen. Denn geerntet wird erst, wenn die Kartoffel ausgereift und schalenfest ist – es sei denn, es handelt sich um eine Speisefrühkartoffel. Diese kann auch schon eher geerntet werden. Doch wo liegt der Unterschied zwischen den Kartoffelsorten und wofür eignen sie sich?

Um den Überblick zu behalten, haben wir euch die vier Kartoffelsorten aufgelistet:

1. Sehr frühe Kartoffelsorten
Die Kartoffeln werden vorgekeimt und wachsen anschließend nur ca. 100 Tage. Als Frühkartoffeln kommen sie ab Juni/Juli auf den Markt.
Hierzu gehört zum Beispiel unsere Bellarosa.

2. Frühe Sorten
Diese Kartoffeln kommen ab Juli/August auf den Markt.
Hierzu gehören zum Beispiel unsere Belana, Cilena und Coronada.

3. Mittelfrühe Sorten
Nach ca. 130 Tagen reifen werden die Kartoffeln Ende August geerntet und. 
 Diese Sorte eignet sich sehr gut zum Einkellern.
Hierzu gehören zum Beispiel unsere Laura, Madeira, Afra, Allians und Theresa.

4. Mittelspäte bis späte Sorten
Diese Kartoffelsorte hat die längste Vegetationszeit mit ca. 150 Tagen. Geerntet wird sie im September/Oktober und eignet sich ebenfalls gut zum Einkellern.

Wissen rund um die Kartoffel: Anbau & Ernte 640 427 Goldkind

Wissen rund um die Kartoffel: Anbau & Ernte

Im April oder Mai, wenn der Boden trocken genug ist, treibt es uns Landwirte auf die Kartoffel-Legemaschine: die Kartoffeln kommen in die Erde!

Die Auswahl des richtigen Zeitpunktes ist gar nicht so einfach. Kartoffeln sollten bei Bodentemperaturen von acht bis zehn Grad gepflanzt werden, da sie dann am besten keimen. Dies sollte frühestmöglich im Jahr geschehen, um eine lange Vegetationsperiode bis zur Ernte zu erreichen – hierbei ist jedoch immer auf die Gefahr von Frostschäden zu achten. Wenn es so weit ist, werden die Kartoffeln in Erddämmen angebaut, damit sich die Erde für die wärmeliebenden Pflanzen so leicht wie möglich erwärmen kann.

Ist die Kartoffel reif, geht es wieder auf die Maschine: bei der Ernte kommt der Roder zum Einsatz. Mit diesen können bis zu vier Erddämme gleichzeitig geerntet werden. Erde, Kraut und Knollen werden von der Maschine aufgenommen und anschließen gesiebt, damit nur die wertvollen Knollen überbleiben. Dies geschieht meist maschinell, zum Teil aber auch noch durch einige Arbeiter per Hand. Während des gesamten Prozesses liegt der Fokus auf der Behutsamkeit, damit die Kartoffeln nicht beschädigt werden.

Woher wir wissen, wann die Kartoffel reif ist? Durch die Daumenprobe!
Mit dem Daumen wird Druck auf die Schale am Kopf der Kartoffel ausgelöst, um die Schale abzuschieben. Reißt die Schale herbei ein oder löst sich, braucht die Kartoffel noch etwas Zeit und sollte im Boden bleiben. Geerntet wird erst, wenn die Knollen ausgereift und schalenfest sind.

Wissen rund um die Kartoffel: Auf den Tellern Deutschlands 640 427 Goldkind

Wissen rund um die Kartoffel: Auf den Tellern Deutschlands

Die Kartoffel gilt weltweit als Top 3 der Grundnahrungsmittel und leistet somit einen unentbehrlichen Beitrag für die Lösungen globaler Herausforderungen – hierzu zählt zum Beispiel die wachsende Weltbevölkerung.

In Deutschland wurde der Wert der Kartoffel schon vor langer Zeit erkannt: die in der Knolle steckenden wertvollen Nähr- und Rohstoffe haben Pflanzenzüchter angetrieben, die Vielfalt über Jahrhunderte auf über 350 Sorten zu erhöhen. Mit optimierten Eigenschaften werden diese nicht nur für die Ernährung von Menschen und Tieren, sondern auch zur industriellen Verwertung (Stärke) eingesetzt.
Hier unterscheidet man schon frühzeitig in den beiden Kategorien, denn für die industrielle Verarbeitung spielen die Inhaltsstoffe und die Form eine wichtige Rolle: so weisen Industriekartoffeln meist einen höheren Stärkegehalt auf und für die weitere Verarbeitung zu langen Pommes Frites werden große Knollen mit glatter Oberfläche benötigt.

Faktencheck
Vergangenes Jahr 2021 betrug die Kartoffelanbaufläche in Deutschland rund 258.300 Hektar und hat sich das erste Mal seit 2016 nicht vergrößert, sondern um sechs Prozent zum Vorjahr verringert. Die Erntemenge lag bei insgesamt 10,6 Millionen Tonnen und sank zum Vorjahr um neun Prozent.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass in den Haushalten weniger Kartoffeln zubereitet wurden – im Gegenteil! Der Pro-Kopf-Verbrauch stieg im Wirtschaftsjahr 2020/21 um rund zwei Kilogramm je Einwohner auf durchschnittlich 59,4 Kilogramm Kartoffeln.
Aufgrund der Pandemie sank jedoch der Pro-Kopf-Verbrauch von Kartoffelerzeugnissen wie Kartoffelsalat, Pommes und Chips, da der Konsum außerhalb der eigenen Wände stark eingeschränkt war.

Wissen rund um die Kartoffel: Ursprung der Pflanze 640 427 Goldkind

Wissen rund um die Kartoffel: Ursprung der Pflanze

Bereits vor über 10.000 Jahren wuchsen in den Anden wilde Kartoffeln über 4.000 Meter hoch. Im 13. Jahrhundert erlebte der Kartoffelanbau dann einen großen ersten Aufschwung durch die Inkas in Südamerika.

Den Weg nach Europa hat das Nachtschattengewächs Mitte des 16. Jahrhunderts gefunden: spanische Eroberer entdeckten die Pflanze und brachten sie mit nach Spanien. Der erste Beleg hierfür stammt aus dem Jahre 1573. Vorerst nur als Zierpflanze mit hübschen Blüten geschätzt, erkannte Friedrich der Große Mitte des 18. Jahrhunderts den Wert der Kartoffel als Nahrungsmittel. Eine daraufhin verkündete Verordnung sollte den Anbau der Kartoffel als Nutzpflanze verstärken.
Ein Problem stellt hier jedoch dar, dass die Pflanzen in ihrer Herkunftsregion nur kurze Tagen gewohnt waren, weshalb sie an die langen Tage in Europa zur Zeit der Knollenbildung im Mai und Juni nicht angepasst waren. Erst im Spätherbst konnten sie ihre nahrhaften Knollen entwickeln. Dies könnte einer der Gründe gewesen sein, weshalb im 19. Jahrhundert vermehrt Kartoffeln aus dem Süden Chiles eingeführt wurden. Die dort wachsenden Langtagpflanzen gedeihen auch bei uns sehr gut. Zusätzlich begannen die Städte in dieser Zeit zu wachsen und die Kartoffel wurde zu einem wichtigen Grundnahrungsmittel der Bevölkerung.

Heute ist die Kartoffel als Nahrungsmittel nicht mehr wegzudenken und es gibt unzählige verschiedene Sorten, welche sich immer wieder anders zubereiten lassen und sich allen Geschmacksrichtungen anpassen können.

Unsere neue Blogreihe „Wissen rund um die Kartoffel“ wird euch die nächsten Monate über wissenswertes aufklären und die unterschiedlichen Facetten der Kartoffel vorstellen.

Das Insektenhotel: Ein Hotel in eurem Garten 1024 682 Goldkind

Das Insektenhotel: Ein Hotel in eurem Garten

Hummeln, Wildbienen, Schlupf-, Falten-, Grab- und Wegwespen, Ohrwürmer und auch Florfliegen sind nützliche kleine Helfer sowohl in der freien Natur als auch in unseren Gärten. Sie helfen das ökologische Gleichgewicht zu bewahren und übernehmen die Arbeit als biologisch „Schädlingsbekämpfer“, weshalb sie für uns unerlässlich sind.
Zu den natürlichen Insektenlebensräumen zählen zum Beispiel Totholz und Lehmtrockenhänge, von denen aufgrund des intensiven menschlichen Eingriffs in die Naturlandschaft jedoch leider immer weniger vorhanden sind. Die Folge sind fehlende Futterplätze und Nistmöglichkeiten – aber hier kommen wir alle ins Spiel!

Über den Winter und zur Fortpflanzung nutzen Wildbienen und Co. gerne bereits vorhandene Löcher in Mauern und Ziegelsteinen sowie hohle Pflanzenstängel. Ritzen in Natursteinmauer, Sand- und Kiesflächen und. Reisighaufen werden gerne als Nisthilfen angenommen. Diese kleine Auswahl an Möglichkeiten zeigt, dass jede*r Gartenbesitzer*in den Insekten ein Stück Lebensraum bieten kann.

Zusätzlich kann auch eine künstlich geschaffene Unterschlupf-, Nist- und Überwinterungshilfe den Insekten helfen: Das Insektenhotel.
Insektenhotels können sowohl leicht selbst gebaut als auch im Handel erworben werden. Die Vielfalt der Ausführungen reicht von kleinen kreativen Einzelbauten bis hin zu sehr großen und beinahe schrankartigen Modellen – sie alle können etwas bewirken!

Für Anregungen und eine Bauanleitung möchten wir euch gerne folgende Seite an die Hand geben:
Nabu – Insekten helfen